100 Salate- ein Kochblog

Gegen Mayonnaise im Kartoffelsalat!

Großmutters Rezepte Teil 2: Gefüllte Tomaten September 8, 2009

Gespeichert unter: Brötchen, Butter, Oregano, Pfeffer, Salz, Tomaten, Tomatenmark, Zucker — kleinstadt @ 4:26

Ebenfalls ohne Veränderungen abgeschrieben, wiederum würde ich Fondor weglassen und eventuell noch etwas Tomatenmark zur Füllung geben. Achtung: Die Zutatenliste ist nicht vollständig!

Zutaten:

Pro Person 2-3 mittelgroße Tomaten (oder entsprechend Fleischtomaten) + 2-3 zur Füllung

alte Brötchen

Eier

Zwiebeln

Zubereitung:

Tomatendeckel abschneiden und aushöhlen, etwas salzen. 2-3 Brötchen einweichen und ausdrücken. Die zur Fülle  bestimmten Tomaten brühen und die Haut abziehen, kleinschneiden.

Fülle: Zwiebeln in Butter glasig dünsten, das Ausgehöhlte der Tomaten und die 3 zerschnittenen Tomaten zugeben und leicht dünsten, mit den ausgedrückten Brötchen vermischen, 2-3 Eier unterrühren, mit Salz, Prise Zucker, Pfeffer, Fondor (evt. Oregano) abschmecken und in die Tomaten füllen, mit Deckel abdecken.Von der Fülle soll etwas übrig bleiben, die aufgewärmt als Beilage zum Reis gegeben wird.

In einer Auflaufform etwas Butter zerlassen, die gefüllten Tomaten einsetzen und bei Mittelhitze gar werden lassen.

 

Muffins und Chemie November 9, 2008

Gespeichert unter: Backpulver, Essig, Mehl, Muskat, Natron, Nüsse, Piment, Rezeptlink, Salz, Vanilleextrakt, Zimt, Zucker, Äpfel, Öl — kleinstadt @ 10:10

Seitdem ich amerikanische Cup-Maße besitze (zum Backen, was dachtest Du denn?), lese ich lieber Foodblogs als an meinem weiterzuschreiben. Was aber doch zu notieren ist, ist diese unglaublich einfache und leckere Rezept für Wacky Cake des sehr schönen Foodblogs Homesick Texan. Der Spaß dieses Rezepts besteht darin, dass es weder Eier noch Milch enthält, dafür aber Essig, der zusammen mit dem Backpulver dafür sorgt, dass der Kuchen aufgeht. Da der Teig ziemlich flüssig ist, ist er gut für Muffins geeignet.

So wurden dann aus vielen Äpfeln (Boskoop, my love) genau 26 Muffins (bei großzügigerer Verteilung 24). In metrischen Maßen und mit leichten Änderungen (weniger Salz, dafür etwas Piment) ergibt das dann dieses wunderbare und schnelle Rezept:

Zutaten:

450g Mehl

200g weißen Zucker

250g braunen Zucker

1 TL Natron + 1 TL Backpulver (oder 2 TL von einem)

1/4 TL Salz

2 EL Essig (Apfelessig oder Tafelessig)

2 TL Vanilleextrakt

2 TL Zimt

1/2 TL Muskat

1/2 TL Piment

440 ml Wasser (kalt)

10 EL Öl (9 sind auch ausreichend)

400g geschälte, kleingeschnittene Äpfel

100g grob gehackte Mandeln, Haselnüsse, Krokant oder ähnliches (Cashew-Kerne waren auch erstaunlich lecker)

Zubereitung:

1. Alle trockenen Zutaten mit Ausnahme der Nüsse in einer großen(!) Schüssel gut mischen, also Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Gewürze.

2. Drei Löcher in die Mischung machen, in das erste Loch das Öl geben, in das zweite den Vanilleextrakt, in das dritte den Essig.

3. Uh-hu-hu, der Essig reagiert mit dem Backpulver!

4. Wasser hinzugeben, alles vermischen.

5. Blubber.

6. Äpfel und Nüsse zugeben und nochmal gut umrühren.

7. In Muffinformen füllen und bei 200°C ca. 15-20 Minuten lang backen.

 

Salat Nr. 6 – Simpler Karottensalat August 10, 2007

Gespeichert unter: Karotten, Zitrone, Zucker, Äpfel — kleinstadt @ 9:11

Karotte, Möhre, Mohrrübe, Wurzel oder was auch immer. Jedesfalls das orangene Dings (neuerdings auch mal in attraktiven dunkelrot, sehr lecker, färbt aber ähnlich stark wie Rote Beete), für das man im frischen Zustand gute Zähne braucht. Ich dachte immer, wie man halt immer so denkt, wenn man es nicht anders kennt, dass Karottensalat nur so und nicht anders gemacht werden kann. Nach einer längeren Diskussion gestern (um Karotten- und Sellerie-Salat) weiß ich jetzt, dass dies völlig falsch ist. Trotzdem traue ich mich nicht an eine Kombination aus Karotten, Essig, Knoblauch, Weintrauben und Apfel heran, sondern beschränke mich erstmal auf mein heißgeliebtes (wenn nicht die nervige Reibearbeit wäre) Grundrezept.

Zutaten (für 1 große Portion):

4 Karotten
Saft 1 Zitrone
1 TL Zucker (oder nach Belieben mehr)
optional: 1 Apfel

Zubereitung:

1. Karotten grob reiben. Sofort mit Zitronensaft übergießen, damit sie nicht braun werden. Optional Apfel reiben und untermischen.
2. Zucker hinzugeben, gut mischen. 5 Minuten ziehen lassen. Aufessen.

Simpel halt. Noch simpler mit einer Küchenmaschine, die das Reiben übernimmt.

 

Mmh, Mantou (2) Mai 3, 2007

Gespeichert unter: Backpulver, Hefe, Mehl, Milch, Rezeptlink, Teigtaschen, Zucker, Öl — kleinstadt @ 11:07

Erste Resultate der angekündigten Experimente:

Der Hefeteig nach diesem Rezept ist sensationell gut, obwohl es Trockenhefe enthält, die ich sonst nur in absoluten Notfällen verwende (ja, ich bin Hefe-Nerd). Da nicht bei mir zuhause gekocht wurde, gab es leider keine Dämpfkörbe, so dass die Pfannenmethode zum Einsatz kam, die aber erstaunlich gut funktionierte (demnächst hier also: Gyoza-Rezepte. Vielleicht sollte ich den Blog in „100 Teigtaschen“ umbenennen). Heraus kamen ziemlich perfekt aussehende, goldbraun gebratene, fluffige Hefedinger. Vermutlich werden die in Dämpfkörben ähnlich gut. Keine gute Idee ist es übrigens, die Dinger im Backofen zu dämpfen- trotz viel Wasserdampf und Wärme wurden die Mantous weder gar noch gingen sie auf. Ach, und an der Füllung muss auch noch etwas gearbeitet werden, deswegen gibt es hier noch kein Rezept.

Grundrezept Mantou

Für 16 Handteller-große Teigtaschen (statt eines cup-Messbechers geht auch ein kleineres Trinkglas, wichtig ist nur, dass das Verhältnis der Zutaten zueinander stimmt):

Zutaten:

3 cups Mehl
1 Packung Trockenhefe
1/4 cup Zucker
1/2 cup heißes Wasser (~ das heißeste, was so aus dem Wasserhahn rauskommt)
1/2 cup warme Milch (Zimmertemperatur reicht schon)
2 Esslöffel Öl (entweder neutrales oder Sesamöl, oder eine Mischung)
1 Teelöffel Backpulver

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist, etwas mehr Wasser zugeben. Gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat (ca. 30 Minuten bis 1 Stunde). Dann nochmal durchkneten und in 16 kleine Stücke teilen. Diese nicht zu dünn ausrollen und füllen (alternativ kann man auch die ungefüllten Teigstückchen dämpfen, leckere Beilage zu einem Gericht mit viel Sauce.). Dann nochmals 15 bis 30 Minuten gehen lassen.

Vor dem Dämpfen alle Hefetaschen auf Backpapier- oder Butterbrotpapier-Stücke legen, damit sie nicht im Dämpfkorb kleben bleiben. Dann mindestens 10 Minuten dämpfen.
Zum Braten etwas Öl in einer Pfanne mit Deckel (wichtig!) erhitzen und die Mantous von beiden Seite goldbraun anbraten. Dann ungefähr 1 cup Wasser zugeben, Temperatur etwas reduzieren und bei geschlossenem Deckel solange kochen, bis das Wasser aufgesogen ist. Eventuell noch etwas Wasser zugeben. Nach ungefähr 10 Minuten sind die Mantous gut.

Am besten sofort essen, aber auch kalt schmecken die Dinger erstaunlich gut.