100 Salate- ein Kochblog

Gegen Mayonnaise im Kartoffelsalat!

Saag Paneer Mai 13, 2008

Nein, weder Salat noch Brot, aber ein Lieblingsrezept, das auf diesem Rezept basiert. Ich habe allerdings die etwas seltsamen Angaben (6 Gramm? Auf einer Laborwaage ausgewogen?) in Teelöffel umgewandelt, nach bestem Wissen und Gewissen. Und ja, ich weiß, dass es ungefähr hundert Varianten gibt, aber ich mag nun mal diese ohne Joghurt, dafür mit Tomatenmark.

Zutaten:

450g Spinat (grob gehackt, falls tiefgekühlt, dann bitte vorher auftauen)

selbstgemachter Paneer aus 1 Liter Milch in Würfeln (äh, dazu in einem indischen Kochbuch nachlesen oder dieses informative Video angucken)

Ghee oder Öl

1 Zwiebel, gehackt

2 Zehen Knoblauch, gehackt (oder mehr)

1 daumengroßes Stück Ingwer, gehackt

nach Belieben: frische Chili-Schoten, gehackt

1 1/2 TL Tomatenmark

1/2 TL Cayenne-Pfeffer (gemahlen)

1/2 TL Koriandersamen (gemahlen)

1/2 TL Garam Masala

1/2 TL Kumin

1 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Ghee andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann das Tomatenmark hinzugeben und kurz anbraten (nicht anbrennen lassen!). Gewürze hinzugeben und leicht anbraten, dann den Spinat hinzugeben (und evt. etwas Wasser) und ein paar Minuten dünsten lassen. Dann schließlich die Paneer-Würfel hinzugeben und alles noch ca.  10 Minuten auf kleiner Flamme weiterköcheln lassen.

Mit Reis servieren. Fertig!

 

Mmh, Mantou (2) Mai 3, 2007

Gespeichert unter: Backpulver, Hefe, Mehl, Milch, Rezeptlink, Teigtaschen, Zucker, Öl — kleinstadt @ 11:07

Erste Resultate der angekündigten Experimente:

Der Hefeteig nach diesem Rezept ist sensationell gut, obwohl es Trockenhefe enthält, die ich sonst nur in absoluten Notfällen verwende (ja, ich bin Hefe-Nerd). Da nicht bei mir zuhause gekocht wurde, gab es leider keine Dämpfkörbe, so dass die Pfannenmethode zum Einsatz kam, die aber erstaunlich gut funktionierte (demnächst hier also: Gyoza-Rezepte. Vielleicht sollte ich den Blog in „100 Teigtaschen“ umbenennen). Heraus kamen ziemlich perfekt aussehende, goldbraun gebratene, fluffige Hefedinger. Vermutlich werden die in Dämpfkörben ähnlich gut. Keine gute Idee ist es übrigens, die Dinger im Backofen zu dämpfen- trotz viel Wasserdampf und Wärme wurden die Mantous weder gar noch gingen sie auf. Ach, und an der Füllung muss auch noch etwas gearbeitet werden, deswegen gibt es hier noch kein Rezept.

Grundrezept Mantou

Für 16 Handteller-große Teigtaschen (statt eines cup-Messbechers geht auch ein kleineres Trinkglas, wichtig ist nur, dass das Verhältnis der Zutaten zueinander stimmt):

Zutaten:

3 cups Mehl
1 Packung Trockenhefe
1/4 cup Zucker
1/2 cup heißes Wasser (~ das heißeste, was so aus dem Wasserhahn rauskommt)
1/2 cup warme Milch (Zimmertemperatur reicht schon)
2 Esslöffel Öl (entweder neutrales oder Sesamöl, oder eine Mischung)
1 Teelöffel Backpulver

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist, etwas mehr Wasser zugeben. Gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat (ca. 30 Minuten bis 1 Stunde). Dann nochmal durchkneten und in 16 kleine Stücke teilen. Diese nicht zu dünn ausrollen und füllen (alternativ kann man auch die ungefüllten Teigstückchen dämpfen, leckere Beilage zu einem Gericht mit viel Sauce.). Dann nochmals 15 bis 30 Minuten gehen lassen.

Vor dem Dämpfen alle Hefetaschen auf Backpapier- oder Butterbrotpapier-Stücke legen, damit sie nicht im Dämpfkorb kleben bleiben. Dann mindestens 10 Minuten dämpfen.
Zum Braten etwas Öl in einer Pfanne mit Deckel (wichtig!) erhitzen und die Mantous von beiden Seite goldbraun anbraten. Dann ungefähr 1 cup Wasser zugeben, Temperatur etwas reduzieren und bei geschlossenem Deckel solange kochen, bis das Wasser aufgesogen ist. Eventuell noch etwas Wasser zugeben. Nach ungefähr 10 Minuten sind die Mantous gut.

Am besten sofort essen, aber auch kalt schmecken die Dinger erstaunlich gut.