Auch wenn Eigenlob stinkt, behaupte ich einfach mal, dass ich ziemlich gut backen kann und auch vor komplizierteren Kuchenrezepten keine Angst habe. Jedoch sobald es ans Brotbacken geht, bekomme ich meine Probleme. Ich habe schon selbst Sauerteig herstellt (eher seltsam), Brote mit Hefe gebacken (okay, aber unspektakulär) und mit gekauften Sauerteig Brote gebacken (exakt nach Packungsanweisung), die so dermaßen brutal sauer waren, dass man sie kaum essen konnte. Nun ja.
Heute mal ein Rezept, das an Einfachheit kaum zu übertreffen ist. Das Resultat ist sehr lecker, allerdings sollte man dringend daran denken, die Form mit Backpapier auszulegen, da es sonst schwierig wird, das Brot in einem Stück aus der Form zu lösen. Und für übermotivierte Köche wie mich außerdem der dringende Hinweis, wirklich erst alles einigermaßen abkühlen zu lassen, bevor man das Brot anschneidet. Aber ansonsten eine feine Sache, der Teig eignet sich bestimmt auch gut für Brötchen, was ich demnächst mal testen werde.
Quarkbrot
Zutaten:
500 g Magerquark
400 g Mehl (das Originalrezept verlangte Vollkornmehl und Schrot, aber mit Typ 405 Mehl geht das auch sehr gut)
100 g Haferflocken
2 Eier
1 1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 EL getrocknete Kräuter (z. B. Pizzamischung mit Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin und Bohnenkraut) – kann aber auch weggelassen werden
zusätzlich können auch noch Nüsse in den Teig gegeben werden (hatte ich aber nicht da)
Zubereitung:
1. Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
2. In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
3. Bei 200°C ungefähr 40 Minuten backen.
4. Auskühlen lassen.
5. Essen.
Das nächste Mal teste ich das Rezept mit Nüssen. Auch könnte ich mir das Rezept als süßes Brot mit ein paar EL Honig oder Zucker gut vorstellen. Zwar nicht das perfekte Brot, aber doch deutlich besser als alles, was ich seit langem gebacken habe.