100 Salate- ein Kochblog

Gegen Mayonnaise im Kartoffelsalat!

Tarte aux Poireaux – Lauchtarte März 28, 2009

Gespeichert unter: 13279351, Bergkäse, Butter, Eier, Mehl, Muskat, Pfeffer, Porree, Sahne, Salz, Weißwein — kleinstadt @ 2:54

Original-Rezept hier: Recette Tarte aux poireaux

Dieses Rezept ist nichts für Leute, die Angst vor Fett haben, denn diese Tarte enthält die heilige Trinität aus Butter, Sahne und Käse, und von allem nicht zu wenig. Mmh. Allerdings ist sie so sättigend, dass sie für mindestens 4-6 Personen reicht. Man kann sie noch mit Speck oder Schinken anreichern, aber mir schmeckt die vegetarische Variante besser. Dazu passt ein grüner Salat und natürlich Wein.

Das Rezept stammt von einer französischen Website und ist auch für Menschen, die nur Speisekarten-Französisch können (so wie ich) verständlich. Wobei es interessant ist, dass in Frankreich Flüssigkeitsmengen nicht in Millilitern, sondern in Centilitern angegeben werden, so wie man das sonst nur von Cocktails kennt.

Ich habe das Rezept noch um etwas Weißwein ergänzt und bevorzuge den Käse unter die Eier-Sahne gemischt, anstatt nur auf der Tarte.

Zutaten:

Für den Mürbeteig:

250 g Mehl

125 g Butter

1 Ei (Original-Rezept: 1 Eigelb)

1/2 TL Salz

evt. 50 ml Wasser

Für die Füllung:

4 Stangen Porree/Lauch

150 g geriebenen Gruyère oder Bergkäse (oder mehr)

4 Eier

400 ml Sahne

50 g Butter

Pfeffer

Salz

Muskat

ca. 100 ml Weißwein

+ Butter für die Tarteform

Zubereitung:

1. Mürbeteig herstellen:

a) Mehl sieben und mit dem Salz vermischen.

Butter in kleine Stücke schneiden und mit dem Mehl und dem Ei verkneten, eventuell etwas Wasser zugeben. Achtung! Schnell arbeiten, damit die Butter nicht schmilzt.

Anschließend mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

2. Füllung herstellen:

a) Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen und den Lauch darin dünsten. Mit Weißwein ablöschen, alle Flüssigkeit verkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Abkühlen.

b) In einer Schüssel Eier und Sahne verquirlen.

c) Abgekühlten Lauch mit der Eier-Sahne vermischen, ca. 1/2 des Käses untermischen (oder mehr) und nochmals abschmecken.

3. Zusammenbau:

a) Teig auf Tarteform-Größe ausrollen und in eine gefettete Tarteform (Durchmesser 25 bis 28 cm) legen.

b) Füllung einfüllen und mit dem restlichen Käse bestreuen.

c) bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen bis die Tarte goldgelb ist.

d) etwa 30 Minuten abkühlen lassen und dann lauwarm verspeisen.

 

Salat Nr. 7: Herbstsalat mit Lollo Rosso und Cranberries November 10, 2008

Gespeichert unter: Balsamico-Essig, Cranberries, Essig, Lollo Rosso, Nüsse, Olivenöl, Pfeffer, Salz, Äpfel, Öl — kleinstadt @ 8:40

Ein unglaublich präzises Rezept…

Zutaten:

1 Kopf Lollo Rosso

ca. 50 g getrocknete Cranberries, grob gehackt

Senf

Balsamico-Essig

Olivenöl

Pfeffer

Salz

optional1: Boskoop in feine Scheiben geschnitten

optional2: Cranberry-Saft

optional3: Fleisch, z. B. ein Steak

optional4: Walnüsse, gehackt

Zubereitung:

1. Öl, Essig und Senf zu einer Vinaigrette mixen- im Allgemeinen sollte das Verhältnis Öl zu Essig 3:1 betragen, aber falls die Cranberries gesüßt sind, bevorzuge ich ein Verhältnis von 2:1 oder gar 1:1, also ziemlich sauer. Ein Löffel Senf hält die Emulsion in jedem Fall zusammen. Mit Salz und (viel) Pfeffer abschmecken. Optional etwas Cranberry-Saft hinzufügen, was insbesondere dann empfehlenswert ist, wenn die Cranberries nur nach Zucker schmecken.

2. Gehackte Cranberries mit Vinaigrette vermengen. Optional Walnüsse dazugeben.

3. Salat waschen und Blätter zerkleinern/zerrupfen/grob hacken.

4. Alles vermischen, nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken, fertig. Optional Apfelstücke zugeben oder mit einem schönen Steak dekorieren.

 

Muffins und Chemie November 9, 2008

Gespeichert unter: Backpulver, Essig, Mehl, Muskat, Natron, Nüsse, Piment, Rezeptlink, Salz, Vanilleextrakt, Zimt, Zucker, Äpfel, Öl — kleinstadt @ 10:10

Seitdem ich amerikanische Cup-Maße besitze (zum Backen, was dachtest Du denn?), lese ich lieber Foodblogs als an meinem weiterzuschreiben. Was aber doch zu notieren ist, ist diese unglaublich einfache und leckere Rezept für Wacky Cake des sehr schönen Foodblogs Homesick Texan. Der Spaß dieses Rezepts besteht darin, dass es weder Eier noch Milch enthält, dafür aber Essig, der zusammen mit dem Backpulver dafür sorgt, dass der Kuchen aufgeht. Da der Teig ziemlich flüssig ist, ist er gut für Muffins geeignet.

So wurden dann aus vielen Äpfeln (Boskoop, my love) genau 26 Muffins (bei großzügigerer Verteilung 24). In metrischen Maßen und mit leichten Änderungen (weniger Salz, dafür etwas Piment) ergibt das dann dieses wunderbare und schnelle Rezept:

Zutaten:

450g Mehl

200g weißen Zucker

250g braunen Zucker

1 TL Natron + 1 TL Backpulver (oder 2 TL von einem)

1/4 TL Salz

2 EL Essig (Apfelessig oder Tafelessig)

2 TL Vanilleextrakt

2 TL Zimt

1/2 TL Muskat

1/2 TL Piment

440 ml Wasser (kalt)

10 EL Öl (9 sind auch ausreichend)

400g geschälte, kleingeschnittene Äpfel

100g grob gehackte Mandeln, Haselnüsse, Krokant oder ähnliches (Cashew-Kerne waren auch erstaunlich lecker)

Zubereitung:

1. Alle trockenen Zutaten mit Ausnahme der Nüsse in einer großen(!) Schüssel gut mischen, also Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Gewürze.

2. Drei Löcher in die Mischung machen, in das erste Loch das Öl geben, in das zweite den Vanilleextrakt, in das dritte den Essig.

3. Uh-hu-hu, der Essig reagiert mit dem Backpulver!

4. Wasser hinzugeben, alles vermischen.

5. Blubber.

6. Äpfel und Nüsse zugeben und nochmal gut umrühren.

7. In Muffinformen füllen und bei 200°C ca. 15-20 Minuten lang backen.

 

Saag Paneer Mai 13, 2008

Nein, weder Salat noch Brot, aber ein Lieblingsrezept, das auf diesem Rezept basiert. Ich habe allerdings die etwas seltsamen Angaben (6 Gramm? Auf einer Laborwaage ausgewogen?) in Teelöffel umgewandelt, nach bestem Wissen und Gewissen. Und ja, ich weiß, dass es ungefähr hundert Varianten gibt, aber ich mag nun mal diese ohne Joghurt, dafür mit Tomatenmark.

Zutaten:

450g Spinat (grob gehackt, falls tiefgekühlt, dann bitte vorher auftauen)

selbstgemachter Paneer aus 1 Liter Milch in Würfeln (äh, dazu in einem indischen Kochbuch nachlesen oder dieses informative Video angucken)

Ghee oder Öl

1 Zwiebel, gehackt

2 Zehen Knoblauch, gehackt (oder mehr)

1 daumengroßes Stück Ingwer, gehackt

nach Belieben: frische Chili-Schoten, gehackt

1 1/2 TL Tomatenmark

1/2 TL Cayenne-Pfeffer (gemahlen)

1/2 TL Koriandersamen (gemahlen)

1/2 TL Garam Masala

1/2 TL Kumin

1 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Ghee andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann das Tomatenmark hinzugeben und kurz anbraten (nicht anbrennen lassen!). Gewürze hinzugeben und leicht anbraten, dann den Spinat hinzugeben (und evt. etwas Wasser) und ein paar Minuten dünsten lassen. Dann schließlich die Paneer-Würfel hinzugeben und alles noch ca.  10 Minuten auf kleiner Flamme weiterköcheln lassen.

Mit Reis servieren. Fertig!

 

Salat Nr. 6 – Simpler Karottensalat August 10, 2007

Gespeichert unter: Karotten, Zitrone, Zucker, Äpfel — kleinstadt @ 9:11

Karotte, Möhre, Mohrrübe, Wurzel oder was auch immer. Jedesfalls das orangene Dings (neuerdings auch mal in attraktiven dunkelrot, sehr lecker, färbt aber ähnlich stark wie Rote Beete), für das man im frischen Zustand gute Zähne braucht. Ich dachte immer, wie man halt immer so denkt, wenn man es nicht anders kennt, dass Karottensalat nur so und nicht anders gemacht werden kann. Nach einer längeren Diskussion gestern (um Karotten- und Sellerie-Salat) weiß ich jetzt, dass dies völlig falsch ist. Trotzdem traue ich mich nicht an eine Kombination aus Karotten, Essig, Knoblauch, Weintrauben und Apfel heran, sondern beschränke mich erstmal auf mein heißgeliebtes (wenn nicht die nervige Reibearbeit wäre) Grundrezept.

Zutaten (für 1 große Portion):

4 Karotten
Saft 1 Zitrone
1 TL Zucker (oder nach Belieben mehr)
optional: 1 Apfel

Zubereitung:

1. Karotten grob reiben. Sofort mit Zitronensaft übergießen, damit sie nicht braun werden. Optional Apfel reiben und untermischen.
2. Zucker hinzugeben, gut mischen. 5 Minuten ziehen lassen. Aufessen.

Simpel halt. Noch simpler mit einer Küchenmaschine, die das Reiben übernimmt.

 

Salat Nr. 5: Knuspriger Thunfischsalat August 9, 2007

Gespeichert unter: Gewürzgurken, Kapern, Kartoffeln, Meersalz, Olivenöl, Pfeffer, Rote Beete, Senf, Thunfisch — kleinstadt @ 11:29

Funktioniert auch gut als Kater-Salat (oder für Wikipedia-gebildete Säufer: Veisalgia-Salat). Normalerweise würde ich Rote Beete frisch kaufen (gibt es ja auch schon geschält und gekocht), aber da auch sonst nichts frisches in den Salat kommt, passen Rote Beete aus dem Glas besser.

Zutaten:

2 große oder 4 mittelgroße Kartoffeln
1 kleine Dose Thunfisch im eigenen Saft
4 Gewürzgurken (oder mehr)
etwa 1 Rote Beete in Scheiben oder Kugeln (eingelegt)
1 EL Kapern
1 TL Senf
Olivenöl
Grobes Meersalz
Pfeffer
Zubereitung:

1. Kartoffeln waschen und abbürsten. Ungeschält in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl einpinseln, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit Meersalz bestreuen (Slacker-Methode: Kartoffelscheiben auf Backblech legen, mit Olivenöl übergießen und mit Salz bestreuen). Ca. 30 Minuten bei 200°C (Umluft) backen bis die Scheiben sehr kross sind.
2. Währrenddessen Thunfisch inklusive Flüssigkeit in eine Schüssel geben, mit Senf und Salz und Pfeffer vermischen (hier reicht normales Salz). Kapern hinzugeben.
3. Gewürzgurken kleinschneiden, Rote Beete-Scheiben vierteln (Kugeln ebenfalls), zu der Thunfischmischung hinzugeben.
4. Die fertigen Kartoffelscheiben so heiß wie möglich untermischen und den Salat schnell aufessen.

Super-Slacker-Version: Statt der Kartoffelscheiben Kartoffelchips verwenden. Wird nur sehr zu einer ekligen Pampe.

 

Salat Nr. 4: Couscous-Salat lauwarm August 1, 2007

Gespeichert unter: Chili, Couscous, Gurke, Harissa, Minze, Paprika, Petersilie, Pfeffer, Salz, Tomaten, Zitrone — kleinstadt @ 11:33

Eine wunderbare Erfindung ist Couscous, der kinderleicht und schnell zuzubereiten ist und auch noch toll für Salate zu verwenden ist. Hier mein heutiges Mittagessen, passend zur Rückkehr des Sommers. Ich mag den Salat gern sehr so zitronig-sauer, dass sich der Zahnschmelz auflöst, wer kein Elmex Gelée zuhause hat, kann aber ruhig die Menge etwas reduzieren. Der Salat ist schon durch die Harissa-Paste ein bisschen scharf, aber für Chili-Junkies wie mich natürlich nicht annähernd genug, deswegen die zwei Extra-Schoten.

Zutaten (für 1 große Portion):

3 Tomaten
1/2 Gurke
1 Paprika
1 ungespritzte Zitrone (zerlegt in 1 TL fein gehackte Zitronenschale und Zitronensaft+Fruchtfleisch)
1 Bund Petersilie (glatt!!!)
1/2 Bund Minze (ziemlich dominant, kann durchaus reduziert werden)
1 cup Couscous
2 gehackte Chilischoten (können auch weggelassen werden)
Olivenöl
1 TL Harissa
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Tomaten, Gurke, Paprika kleinschneiden und in einer Schüssel mit Chilis, Zitronenschale, Salz und Pfeffer vermischen.
2. Zitronensaft, Olivenöl, Harissa und Salz und Pfeffer zu einem Dressing vermischen und über dieTomaten-Gurken-Paprika-Mischung geben. Gut vermischen und etwas ziehen lassen.
3. Couscous zubereiten: Couscous in eine Schüssel geben und mit etwas heißer Brühe* übergießen, etwa so viel, dass ein 1/2 cm Flüssigkeit über dem Couscous steht. 3 bis 5 Minuten ziehen lassen. Auf der Packung steht meist 5 Minuten, ich mag Couscous gern mit etwas Biss, also sind 3 Minuten auch völlig in Ordnung.
4. Während der Couscous zieht, Kräuter hacken und mit dem Salat vermengen.
5. Fertigen Couscous mit dem Salat vermischen und gleich aufessen.

*Noch einfacher: Heißes Wasser über Couscous + Instantbrühe-Krümel kippen. Bitte Brühe ohne Glutamat verwenden!

 

Salat Nr. 3: Nudeln und Tomaten (mal wieder) August 1, 2007

Um das Salat-Projekt endlich mal weiter zu führen, ein weiterer Salat, den man gut zu Grillpartys mitbringen kann. Der Trick besteht hier im Dressing, das mit geriebenem Parmesan gemischt wird und in den fein gehackten getrockneten Tomaten und Schalotten. Der Salat schmeckt dank der Schalotten nicht so brutal nach Zwiebeln, wie das sonst manchmal der Fall ist.

Zutaten:
Salat:
1 Schale Kirschtomaten oder 500 g beliebige andere Tomaten
4 getrocknete Tomaten (weniger, wenn die frischen Tomaten tatsächlich Geschmack besitzen, soll ja vorkommen)
1 Bund Basilikum
500g kurze Lieblingsnudeln z. B. Penne Rigate, Farfalle etc.
3 Schalotten (oder 1 große Zwiebel)

Dressing:
Olivenöl
Balsamico-Essig
1 Handvoll geriebener Parmesan oder Pecorino
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

1. Getrocknete Tomaten und Schalotten fein (!) hacken, frische Tomaten kleinschneiden (Kirschtomaten halbieren oder vierteln). Mit etwas Salz und Pfeffer in der Salat-Schüssel vermengen und durchziehen lassen.
2. Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen und abkühlen lassen.
3. Parmesan reiben. Mit Olivenöl und Balsamico-Essig vermengen und mit Salz und Pfeffer vermengen. Optional noch etwas Zucker und frischen Knoblauch hinzugeben. Das Dressing sollte nicht zu flüssig sein, sondern eher eine cremige Konsistenz haben.
4. Tomaten-Schalotten-Mix mit den Nudeln kombinieren und das Dressing darüber geben. Basilikum nur grob hacken und zufügen. Alles gut vermischen.

 

Mmh, Plätzchenteig Juni 29, 2007

Gespeichert unter: Butter, Eier, Mehl, Natron, Puderzucker, Salz, Vanillezucker, Zimt, saure Sahne — kleinstadt @ 9:02

Was macht man geschickterweise, wenn man Geburtstage vergessen hat? Genau, man schickt Plätzchen-Päckchen durch die Gegend.

Dazu empfiehlt sich das großartige Backbuch “Feines Gebäck in Thüringer Art” von Gudrun Dietze aus dem BuchVerlag für die Frau. Ja, man fühlt sich ein wenig in die 50er Jahre zurückversetzt, aber das Buch hält genau das, was es verspricht. Zunächst mehrere Kapitel über Sachen mit Buttercreme-Füllung, dann aber gibt es auch Sachen, die sich besser verschicken lassen und fantastisches Weihnachtsgebäck.

Ganz hervorragend ist das Rezept für Kinderkekse, das ich in leicht abgewandelter Form (Zugabe von Zimt, mehr saure Sahne, mehr Mehl, kürzere Backzeit) gebacken habe. Der ungebackene Teig ist so lecker, dass man durchaus etwas mehr Teig zubereiten sollte. Gebacken schmecken die Kekse fast wie die Zookekse von Leibniz.

Zutaten für 3 Bleche:

1 Ei
100g Puderzucker
2 EL saure Sahne (ca. 50 g)
50 g Butter
1 gestrichenen TL Natron
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
275 – 300 g Mehl, nach Bedarf mehr
außerdem Mehl für Arbeitsfläche beim Ausrollen

Zubereitung:

1. Butter schmelzen und abkühlen lassen.
2. Ei und Puderzucker verrühren, saure Sahne und Butter unterrühren (geht gut mit einem großen Schneebesen oder einem Holzlöffel).
3. Natron, Vanillezucker, Salz und Mehl zugeben und alles gut verkneten. Eventuell mehr Mehl zugeben, der Teig muss fest genug sein, um ihn ausrollen zu können.
4. Teig dünn ausrollen, die Plätzchen werden sonst nicht so knusprig. Lustige Dinge ausstechen (oder halt nur Kreise, für unkreative Menschen).
5. Auf einem mit Backpapier belegtem Backblech ca. 12 Minuten bei 190°C backen. Die Plätzchen bleiben recht hell. Werden sie braun, waren sie schon zu lange drin und schmecken etwas “herzhaft”.

6. Und dann schnell verpacken und verschicken! Yummy!

 

Auf der Suche nach dem perfekten Brot (1) Mai 13, 2007

Gespeichert unter: Backpulver, Brot, Eier, Haferflocken, Kräuter, Mehl, Quark — kleinstadt @ 2:50

Auch wenn Eigenlob stinkt, behaupte ich einfach mal, dass ich ziemlich gut backen kann und auch vor komplizierteren Kuchenrezepten keine Angst habe. Jedoch sobald es ans Brotbacken geht, bekomme ich meine Probleme. Ich habe schon selbst Sauerteig herstellt (eher seltsam), Brote mit Hefe gebacken (okay, aber unspektakulär) und mit gekauften Sauerteig Brote gebacken (exakt nach Packungsanweisung), die so dermaßen brutal sauer waren, dass man sie kaum essen konnte. Nun ja.

Heute mal ein Rezept, das an Einfachheit kaum zu übertreffen ist. Das Resultat ist sehr lecker, allerdings sollte man dringend daran denken, die Form mit Backpapier auszulegen, da es sonst schwierig wird, das Brot in einem Stück aus der Form zu lösen. Und für übermotivierte Köche wie mich außerdem der dringende Hinweis, wirklich erst alles einigermaßen abkühlen zu lassen, bevor man das Brot anschneidet. Aber ansonsten eine feine Sache, der Teig eignet sich bestimmt auch gut für Brötchen, was ich demnächst mal testen werde.

Quarkbrot

Zutaten:
500 g Magerquark
400 g Mehl (das Originalrezept verlangte Vollkornmehl und Schrot, aber mit Typ 405 Mehl geht das auch sehr gut)
100 g Haferflocken
2 Eier
1 1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 EL getrocknete Kräuter (z. B. Pizzamischung mit Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin und Bohnenkraut) – kann aber auch weggelassen werden
zusätzlich können auch noch Nüsse in den Teig gegeben werden (hatte ich aber nicht da)

Zubereitung:
1. Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
2. In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
3. Bei 200°C ungefähr 40 Minuten backen.
4. Auskühlen lassen.
5. Essen.

Das nächste Mal teste ich das Rezept mit Nüssen. Auch könnte ich mir das Rezept als süßes Brot mit ein paar EL Honig oder Zucker gut vorstellen. Zwar nicht das perfekte Brot, aber doch deutlich besser als alles, was ich seit langem gebacken habe.